Einfach erklärt
Was ist 24 Stunden Betreuung?
Eine Betreuungskraft zieht ein, lebt im Haushalt und ist rund um die Uhr da. Kein Pflegeheim. Kein Schichtbetrieb. Echte, persönliche Betreuung.
Vorteile gegenüber dem Pflegeheim
Volle Aufmerksamkeit statt Betreuungsschlüssel 1:15.
Kein Umzug. Eigenes Bad, eigener Garten, eigene Nachbarn.
Keine festen Essenszeiten. Leben nach eigenem Rhythmus.
Mit Zuschüssen oft günstiger als ein Pflegeheim-Platz. Mehr dazu →
Was kostet eine 24 Stunden Betreuung?
Die ehrliche Antwort: je nach Pflegebedarf, Sprachniveau und Erfahrung der Betreuungskraft meist zwischen 2.600 € und 3.400 € im Monat. Davon geht aber einiges wieder ab. Ein typisches Rechenbeispiel mit Pflegegrad 3:
Das Pflegegeld steigt mit dem Pflegegrad (Pflegegrad 2: 347 €, Pflegegrad 4: 800 €, Pflegegrad 5: 990 € monatlich, Stand 2026), Ihr Eigenanteil sinkt entsprechend. Dazu kommt der gemeinsame Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege von3.539 €, der z. B. die Urlaubsvertretung der Betreuungskraft abfedert.Rechnen Sie Ihren Fall im Kostenrechner durch →
24-Stunden-Betreuung, Pflegeheim oder ambulanter Dienst?
Wir sagen offen: Die 24-Stunden-Betreuung ist nicht für jede Familie der richtige Weg. Der ehrliche Vergleich:
Günstig bei kleinem Bedarf, aber nur 2-3 kurze Einsätze am Tag. Bei Demenz, Sturzgefahr oder nachts reicht das nicht.
Versorgung rund um die Uhr, aber Wartezeiten von oft 6-12 Monaten, hohe Eigenanteile und der Abschied vom eigenen Zuhause.
Eine feste Bezugsperson rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden, oft günstiger als ein Heimplatz. Ideal bei Demenz, Sturzgefahr und dem Wunsch, zu Hause zu bleiben.
Ihr Angehöriger dauerhaft Aufsicht braucht (Demenz, Sturzgefahr, nächtliche Unruhe), zu Hause bleiben möchte und ein Zimmer für die Betreuungskraft vorhanden ist.
Nur stundenweise Hilfe nötig ist. Dann sind ambulanter Dienst oder Tagespflege günstiger. Bei intensivem medizinischem Bedarf (z. B. Beatmung) ist spezialisierte Intensivpflege die bessere Wahl.
So läuft es ab, wenn Sie uns anrufen
Legal und sozialversichert: so arbeiten wir
Unsere Betreuungskräfte sind im Rahmen der EU-Dienstleistungsfreiheit legal angestellt und sozialversichert (A1-Bescheinigung). Sie haben gesetzlich geregelte Ruhezeiten: tagsüber aktiv, nachts in Bereitschaft. In der Regel wechseln sich zwei Stammkräfte im Turnus von 2-3 Monaten ab, nahtlos und eingespielt. Alle Unterlagen bekommen Sie von uns transparent vor Vertragsbeginn.
Zuhause am Niederrhein: unsere Region
Anders als bundesweite Vermittlungsportale sind wir vor Ort: Unser Büro sitzt inHamminkeln, wir betreuen Familien im gesamten Kreis Wesel und Umgebung, etwa inWesel,Dinslaken,Voerde,Rheinberg,Kamp-Lintfort undNeukirchen-Vluyn. Zur Bedarfsanalyse kommen wir persönlich vorbei, und auch danach bleibt Ihr Ansprechpartner in der Nähe.
Die Betreuerin gehört mittlerweile fast zur Familie. Wir können endlich wieder ruhig schlafen.
- Familie M., Dortmund
Häufige Fragen
Welche Räumlichkeiten braucht die Betreuungskraft?+
Ein eigenes möbliertes Zimmer, Zugang zum Badezimmer und WLAN für den Kontakt zur Familie in der Heimat.
Wie lange bleibt eine Betreuungskraft?+
In der Regel 2 bis 3 Monate. Danach erfolgt ein Wechsel mit einer zweiten Stammkraft, nahtlos und eingespielt.
Was sind die genauen Aufgaben?+
Grundpflege (Körperhygiene, Ankleiden), Hauswirtschaft (Kochen, Einkaufen, Putzen) und Alltagsbegleitung (Spaziergänge, Arztbesuche, Gesellschaft). Keine medizinische Behandlungspflege.
Ist das legal?+
Ja. Wir arbeiten ausschließlich mit legalen Entsendemodellen nach EU-Richtlinien. Alle Betreuungskräfte sind sozialversichert.
Wie schnell kann die Betreuung beginnen?+
In dringenden Fällen innerhalb weniger Tage. Wir haben sofort verfügbare Betreuungskräfte.
Was kostet eine 24 Stunden Betreuung im Monat?+
Je nach Pflegebedarf meist zwischen 2.600 € und 3.400 €. Abzüglich Pflegegeld (347 € bis 990 € je nach Pflegegrad) und Entlastungsbetrag liegt der Eigenanteil oft bei rund 2.100 € bis 2.900 €. Ihren konkreten Fall rechnen wir im kostenlosen Erstgespräch durch.
Brauchen wir einen Pflegegrad?+
Nein, ein Pflegegrad ist keine Voraussetzung. Er lohnt sich aber: Das Pflegegeld senkt Ihren Eigenanteil erheblich. Wir unterstützen Sie beim Antrag und bei der Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.
Geht 24 Stunden Betreuung auch bei Demenz?+
Ja, gerade bei Demenz ist sie oft die beste Lösung: Die vertraute Umgebung gibt Halt, und eine feste Bezugsperson ist auch bei nächtlicher Unruhe da. Viele unserer Betreuungskräfte haben Erfahrung mit demenziell veränderten Menschen.
Was passiert, wenn die Betreuungskraft Urlaub macht oder krank wird?+
Wir organisieren umgehend eine Vertretung, Sie müssen sich um nichts kümmern. Die Kosten lassen sich über den gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege (3.539 € pro Jahr, Stand 2026) abfedern.